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Alfred Mahlau

Berlin 1894 –1967 Hamburg

Geboren 1894 in Berlin, wuchs Mahlau nach zahlreichen Umzügen ab 1905 in Lübeck auf. Ab 1908 konnte er die Malschule von Willibald Leo von Lütgendorff-Leinburg besuchen und 1911 zum Studium an die Kunstgewerbeschule in Frankfurt am Main gehen. Ab 1913 besuchte er die Königliche Kunstschule in Berlin. Im Ersten Weltkrieg diente Mahlau als Kriegsfreiwilliger und beendete sein Studium im Sommer 1919. Er kehrte nach Lübeck zurück und arbeitete zunächst als Gebrauchsgrafiker. Wichtiger Förderer wurde der Museumsdirektor Carl Georg Heise. Zur nordischen Woche 1921 gewann Mahlau den Plakatwettbewerb. In den 1920er Jahren entwarf Mahlau in Lübeck Bühnenbilder und Kostüme, Innenraumausstattungen und Werbedrucksachen u. a. für die Schwartauer Werke, die Lübeck-Büchener-Eisenbahngesellschaft und den Marzipanhersteller Niederegger. Auch in den 1930er Jahren blieb Mahlau ein gefragter Grafiker und erhielt Aufträge u. a. vom Reichsluftfahrtministerium. Nach dem Krieg wurde Mahlau Professor an der Landeskunstschule Hamburg am Lerchenfeld. Er starb 1967 in Hamburg.

Alexander Bastek