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MOOC: Volksabstimmungen 1920

Was erwartet Dich in diesem Kurs?

Dieser Kurs beschäftigt sich mit den Volksabstimmungen in Schleswig am 10. Februar und 14. März 1920. Durch sie wurde die heutige deutsch-dänische Grenze festgelegt. Gleichzeitig entstanden dadurch zwei Minderheiten – eine deutsche in Nordschleswig und eine dänische in Südschleswig.

Was kannst du in diesem Kurs lernen?

Der Kurs richtet sich an alle, die sich für die Geschichte Schleswig-Holsteins und Dänemarks im Spannungsfeld der nationalen Bewegungen interessieren. Diese Spannungen entstanden im 19. Jahrhundert durch das Aufkommen nationalen Bewusstseins in Verbindung mit liberalen Forderungen nach repräsentativen Verfassungen. Dieser Hintergrund und die Konflikte des 19. Jahrhunderts werden im ersten Kapitel behandelt.

Erst am Anfang des 20. Jahrhundert bildete die Idee vom Selbstbestimmungsrecht der Völker die Grundlage dafür, am Ende des Ersten Weltkriegs im Versailler Vertrag eine Volksabstimmung in zwei Zonen 1920 festzulegen und damit eine territoriale Lösung durch die Teilung Schleswigs und eine neue Grenze zu finden.

Der Kurs behandelt den Weg zu dieser Entscheidung und zur Grenzziehung. Er beschäftigt sich mit den Ergebnissen, die in den folgenden Jahrzehnten nicht unumstritten waren. Die Teilnehmer werden mit einem vielseitiges Material und abwechslungsreichen Aufgaben arbeiten. Dabei werden unter anderem die folgenden Fragen behandelt: Wie waren die genaue Regeln für die Volksabstimmungen? In welcher Form fand die Propaganda auf beiden Seiten statt? Was waren die Ergebnisse und wie wurden sie wahrgenommen?

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